Stadt-Touren
Machen Sie Ihre Stadtrundfahrt im Doppeldecker-Linienbus! Mit den Buslinien 100 und 200 fahren Sie von West nach Ost und wieder zurück und sehen dabei einen Großteil der Berliner Sehenswürdigkeiten. Sie nehmen zum Beispiel für die Hinfahrt die Linie 100 zum Alexanderplatz. Abfahrt ist von der Haltestelle Bayreuther Straße, das ist gleich bei uns um die Ecke, 50 Meter vom Hotel entfernt. Der 100er fährt über den Großen Stern mit der Siegessäule in der Mitte (von den Berlinern „Gold-Else“ genannt) zum Schloss Bellevue, dem Amtssitz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dann die Spree entlang am Haus der Kulturen der Welt und am Reichstag vorbei. Weiter geht es Unter den Linden mit Blick aufs Brandenburger Tor, über die Friedrichstraße vorbei an der Humboldt-Universität, der Neuen Wache, dem Deutschen Historischen Museum, der Museumsinsel und dem Berliner Dom. Und dann ist man auch schon fast am Alexanderplatz mit den neu renovierten Fernsehturm. Besonders schöne Haltepunkte auf dieser Strecke sind:
- das Brandenburger Tor mit einem Bummel über den Pariser Platz und vielleicht einer Tasse Kaffee im Hotel Adlon
- die Friedrichstraße mit ihren zahlreichen Geschäften (wie den Galeries Lafayette), Cafés und Restaurants
- der Gendarmenmarkt unweit der Friedrichstraße, für viele der schönste Platz Berlins mit dem Deutschen und dem Französischen Dom;
- die Museumsinsel, Weltkulturerbe auf einer Insel in der Spree und unvergleichlich mit ihrem Angebot an Architektur und Kunstschätzen
- das Neue Museum, das Alte Museum, die Alte Nationalgalerie, das Pergamonmuseum, das Bode-Museum
- die Hackeschen Höfe, unweit der Museumsinsel, Deutschlands größtes geschlossenes Hofareal und ein beliebter Treffpunkt zum Flanieren und Shoppen
Für die Rückfahrt nehmen Sie am besten den Bus 200, der eine andere Route als der 100er fährt. So können Sie auch noch den Potsdamer Platz, die Philharmonie und das Diplomatenviertel im Vorbeifahren besichtigen. Wenn Sie nach dieser Stadtrundfahrt hungrig sind, empfehlen wir Ihnen gern ein Restaurant in der Nähe des Hotels.
Stadtrundfahrten auf einem Fahrgastschiff stehen bei Berlin-Touristen ganz hoch im Kurs. Wir empfehlen Ihnen eine Brückenfahrt. Das ist eine 3 ¼-stündige City-Rundfahrt auf der Spree und dem Landwehrkanal, bei der Sie nicht nur unter zahlreichen schönen Brücken hindurch fahren, sondern viele interessante Stadt-Gebiete vom Wasser aus sehen: das Regierungsviertel, die Museumsinsel, Teile von Friedrichshain-Kreuzberg, Schöneberg, Tiergarten und Moabit. Starten können Sie Ihren Bootsausflug von der Corneliusbrücke, die vom Hotel aus in wenigen Minuten zu Fuß gut zu erreichen ist. Über die Abfahrtzeiten und Preise informieren wir Sie gern an der Rezeption. Die zweite Hälfte des Tages können Sie hernach gut für einen Bummel über die schönsten Boulevards der City West nutzen, den Tauentzien und den Ku’damm. Gleich um die Ecke von unserem Hotel ist das KaDeWe, das sie sich nicht entgehen lassen sollten. Und von dort aus flanieren Sie den Tauentzien entlang, am Europa-Center und der Gedächtniskirche vorbei, wo der Tauentzien in den kilometerlangen Ku’damm übergeht. Diese Straßen sind ein Shopping-Paradies, die man freilich auch ohne Einkaufen genießen kann. Auf dem Ku’damm finden Sie zahlreiche Straßen-Cafés und Restaurants, von wo aus Sie die anderen Flaneure herrlich beobachten können.
Hier geben wir Ihnen einige Tipps, für Unternehmungen und Ausflüge mit Kindern: Das Deutsche Technik-Museum am Landwehrkanal in Kreuzberg, nur wenige U-Bahn-Stationen vom Hotel entfernt, zeigt lebendig und nachvollziehbar die Geschichte von Verkehrs- und Kommunikationsmitteln, von Produktions- und Energietechniken. Schon von außen zeigt das Haus, was es zu bieten hat: auf dem Dach ist ein altes amerikanisches Flugzeug, ein so genannter „Rosinenbomber“, zu sehen. Das Museum für Kommunikation in der Leipziger Straße in Mitte, vom Hotel aus gut mit der U 2 oder dem Bus 200 zu erreichen, zeigt in allen Facetten die historische Entwicklung des Post- und Fernmeldewesens, der Telekommunikation, des Radios und Fernsehens. Das Legoland Discovery Center am Potsdamer Platz, ebenfalls mit der U 2 und dem Bus 200 vom Hotel aus zu erreichen, bietet Lego-Fans alles, was ihr Herz begehrt. Das FEZ, Europas größtes Kinder-, Jugend- und Familienzentrum, liegt in einem waldähnlichen Park und bietet auf 100.000 qm außen und 13.000 qm innen ein umfangreiches Spiel-, Erlebnis- und Kulturprogramm, mit z.B. Ökoinsel, Raumfahrtzentrum, Kletterturm, Kindermuseum, Zirkus, Theater. Allerdings müssen Sie sich für die Fahrt dorthin ein bisschen Zeit nehmen. Das FEZ liegt weiter im Osten der Stadt. Wie Sie dort hinkommen, erklären wir Ihnen gern.
Ein Ausflug zum Schloss Sanssouci in Potsdam ist ein ganz besonderes Erlebnis. Dort können Sie eintauchen in die Preußische Geschichte. Sanssouci, auf Deutsch „ohne Sorge“, war das Schloss Friedrichs des Großen, sein Refugium auf den berühmten Weinbergterrassen. Schon allein für den Schlosspark würde sich der Ausflug lohnen. Noch schöner und beeindruckender ist eine Führung (dauert ca. 40 Minuten) durch das barocke Schloss selbst, durch prachtvolle Räume mit kostbaren Original-Ausstattungen aus dem 18. Jahrhundert. Das Schloss ist im von April bis Oktober täglich (außer montags) von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet, von November bis März täglich (außer montags) von 10 bis 16.30 Uhr. Der Eintritt kostet 14,-, ermäßigt 10,- Euro.
Vom Bahnhof Zoo, der nur ein paar hundert Meter von unserem Hotel entfernt ist, kommen Sie ganz bequem entweder mit einem Regionalexpress oder mit der S7 nach Potsdam. Von Potsdam Hauptbahnhof können Sie mit der Straßenbahnlinie 91 oder den Bussen 605 und 606 zum Schloss fahren. Wenn Sie nach der Schlossbesichtigung noch Zeit und Muße haben, machen Sie einen Abstecher ins Holländische Viertel in Potsdam, einem einzigartigen geschlossenen Bauensemble von insgesamt 134 roten Holländerhäusern, die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts für niederländische Einwanderer gebaut wurden. Heute finden Sie dort Cafés, Restaurants und viele kleine Geschäfte, in denen Kunstgewerbe und Antiquitäten verkauft werden.
Eine touristische Perle, die nur Wenigen bekannt sein dürfte, ist das Köpenicker Wendenschloss. Köpenick gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten des Berliner Raums und wurde einst von den Wenden, einem slawischen Stamm, bewohnt, die dem Ort seinen Namen gaben: Copnic – Inselort.
Schon im 16. Jahrhundert ließ Joachim II Hektor aus dem Geschlecht der Hohenzollern an den Ufern der Dahme ein Jagdschloss errichten.
Der große Kurfürst plante den Umbau in ein dreiflügliges Lustschloss. Nach dem Tod von Gemahlin Elisabeth Henriette 1683 stockten die Bauarbeiten und wurden schließlich eingestellt. Nachdem 5 Jahre später auch Kurfürst Friedrich das Zeitliche segnete, geriet das halbfertige Domizil fast in Vergessenheit. Sein bereits fertig gestellter Seitenflügel diente gelegentlich wieder als Jagdschloss.
Einmal noch sollte das Anwesen zu einiger Berühmtheit gelangen. Im prunkvollen, bis heute erhaltenen Wappensaal ließ König Friedrich Wilhelm I die Gerichtsverhandlung gegen Sohn Friedrich abhalten, den man später „den Großen“ nennen wird. Friedrich hatte sich mit seinem Jugendfreund von Katte der Desertion schuldig gemacht. Das Gericht ließ zwar den Thronfolger gegen den Willen des Vaters am Leben. Leutnant von Katte jedoch ereilte das Schicksal. Er wurde 1730 in Küstrin hingerichtet.
Sie erreichen die Schlossinsel problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Fahren Sie mit der U3 vom Wittenbergplatz (2min vom Hotel) bis Warschauer Str. Von hier geht es mit der S-Bahn S3 bis zum Bahnhof Köpenick und dann weiter mit der Tram-Linie 68 oder mit dem Bus 169 zum Schlossplatz. Sehenswert sind zudem der alte Stadtkern und das Rathaus, in dem der berühmte Hauptmann von Köpenick 1906 die Stadtkasse mit umgerechnet 27.000 Euro (3.500 Mark) requirierte.